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2026-04 Fohnsdorf

In Fohnsdorf fand heuer auch wieder eine Doppelveranstaltung in Form von OOE Cup am Samstag und ÖM am Sonntag statt. Nach genauen Analysen der Datenlogs der ersten Rennen stellte sich nun heraus, dass die Schaltprobleme primär mit fehlendem Grip am Start zusammenhängen. So wurde die schon seit längerem geplante Traktionskontrolle umgesetzt. An dieser Stelle möchten wir uns bei Herbert Perwein und Severin Gschiel für die Unterstützung bedanken. Am Freitag wurde die Gelegenheit zum Testen genutzt um die Traktionskontrolle auch noch einzustellen. Im Training zum OOE Cup funktionierte das Starten bzw. das Schalten dann schon sehr viel besser und der ARBÖ Team Steyr Pilot Gerhard Nell ging voll motiviert in den ersten Wertungslauf. In der ersten schnellen Linkskurve blieb dann nach ersten Vermutungen das Gaspedal hängen und so erlitt der Polo nach einem Ausflug in die Wiese einen kleinen Frontschaden in Form von defektem Carbon. Nach der Analyse der Datenaufzeichnungen konnte jedoch kein Fehler festgestellt werden. Nach einer kleinen Regenunterbrechung konnte Gerhard dann im zweiten Lauf die Bestzeit markieren. Leider kam der nächste Regenschauer und so musste der Cup-Lauf abgebrochen werden. Da nicht alle Fahrer den zweiten Lauf beenden konnten wurde dieser annulliert und somit stand am Ende des Tages ein Nuller am Konto des Behambergers. Nach Beseitigung der Wasserschäden an der Zeitnehmung fand tags darauf der ÖM Lauf statt. Nachdem im ersten Training die gleichen Probleme wie am Vortag auftraten, machte man sich erneut auf Fehlersuche. Schließlich fand man den Fehler am Gaspedal und der VW Schneider Polo Pilot konnte jetzt richtig angreifen und sich an die Spitze setzten. Den ersten Wertungslauf nahm Gerhard dann noch etwas vorsichtig in Angriff, es reichte aber zwischenzeitlich trotzdem für Rang zwei. Nachdem nun der Polo wieder gut funktionierte wurde im zweiten Wertungslauf angegriffen wodurch er sich vorläufig an die Spitze setzten konnte. Mit einem soliden dritten Lauf konnte Gerhard Nell schließlich den Sieg nach Hause bringen. In der Gesamtwertung fehlten lächerliche 5/100 Sekunden auf den dritten Rang. Auf jeden Fall nahm man gute Punkte für die Meisterschaft mit. Der nächste Einsatz ist Mitte Juli in Melk bei der „European Slalom Championship“ geplant.